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Unter dem Schlagwort „Chancengleichheit“ fordern höchste politische Kreise die Einführung einer AHS-Unterstufe im Bezirk Südoststeiermark, der als einer von neun österreichischen Bezirken aufgrund des Fehlens einer solchen Einrichtung benachteiligt ist. 75bis 121 besonders leistungsstarke Kinder wandern daher in benachbarte Bezirke ab und sind für die Bildungsregion für immer verloren. Anderen wiederum bleibt diese wertvolle Bildungsoption aufgrund logistischer Schwierigkeiten gänzlich verwehrt.  

Der Wunsch nach einer AHS-Unterstufe wird entsprechend lauter, vor allem vonseiten der Eltern bzw. der Interessensgemeinschaft Südoststeiermark, die innerhalb von nur zwei Wochen alleine im Raum Feldbach mehr als 2.000 Unterschriften sammelte. Unzählige Presseberichte belegen zudem die Dringlichkeit der Thematik.

Eine AHS-Unterstufe würde nicht nur die optimale Förderung leistungsstarker Kinder sicherstellen und deren Abwanderung vorbeugen, auch der Bezirk erführe eine deutliche Aufwertung als Wohn- und Wirtschaftsstandort. Demographische Prognosen, die einen drastischen Bevölkerungsrückgang vorhersagen, unterstreichen die Notwendigkeit einer solchen Standortverbesserung, etwa durch die Schaffung möglichst großer Bildungsvielfalt.

Der praktischen Umsetzung zweier AHS-Unterstufen-Klassen stünde aufgrund der vorhandenen Räumlichkeiten und bestens ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrer nichts im Wege.

Seit einigen Monaten ist durch ein erweitertes Team IG-SOS viel auf den Weg gebracht worden: Anträge, Eingaben, Pressekonferenz, Informationsveranstaltungen, Gespräche mit PolitikerInnen aller Parteien … und es stehen gerade noch mehr als 20 Termine auf unserer To-do-Liste … Auch der Termin im Ministerium  mit Kabinettchef Dr. Markus Benesch war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung- siehe unter „Presse“. Durch einen glücklichen Zufall haben wir vor dem BMBWF Dr. Heinz Faßmann getroffen und konnten sofort mit ihm in ein kurzes sachliches Gespräch einsteigen.