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Die Klassen gehören ins Bundesschulzentrum
Jetzt also doch!

IG-SOS Flyer 2019

IG SOS an Land und Bund
Aussendung an Bundespräsidenten Dr. Alexander Van der Bellen | Bundeskanzlerin Dr. Brigitte Bierlein |Bundesministerin Mag. Dr. Iris Rauskala | Vizekanzler Univ.-Prof. Dr. Dr. Clemens Jabloner | Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer | Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Michael Schickhofer | NAbg. Dipl.-Ing. Christian Schandor | NAbg. Mag. Dr. Rudolf Taschner Bildungssprecher | NAbg. Wendelin Mölzer Bildungssprecher | NAbg. GR Walter Rauch | NAbg. Gabriel Obernosterer | NAbg. Irmgard Griss | NAbg. MMMag. Gertraud Salzmann | NAbg. Mag. Dr. Juliane Bogner-Strauß | LAbg. Cornelia Schweiner | LAbg. Vizebürgermeister Franz Fartek | LAbg. Anton Gangl | Fraktionsvor-sitzender der NEOS Mag. Uwe Trummer | ZA-Vorsitzender Mag. Gerhard Riegler | Vorsitzender der AHS Gewerkschaft Mag. Herbert Weiß | Kleine Zeitung Helmut Steiner | Steirerkrone Jakob Traby | Süd-Ost-Journal Komm. RAT Hannes Krois | Woche Südoststeiermark Heimo Potzinger

PRESSEMITTEILUNG der IG SOS
Nun ist auch in der Südoststeiermark der Startschuss für die Privatisierung der Bildung gefallen: eine Tourismus-AHS Bad Gleichenberg muss her, eine Bezahl-Schule also, um die leeren Kassen und die leeren Klassenzimmer der für den Bezirk dezentral gelegenen Tourismusschule zu füllen, die sich in den letzten 7 Jahren mangels Nachfrage nahezu halbiert hat. Ein Rettungsring für die Ertrinkenden also, nicht mehr und nicht weniger.
In Zeiten der kommenden Wahlkämpfe auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene müssen wir Bürgerinnen und Bürger von der Politik echte Bildungschancen, Bildungsgerechtigkeit und Schulgeldfreiheit einfordern, jetzt mehr denn je. Bildungsangebote dürfen nicht vom Einkommen oder dem Wohnort der Familien abhängen. Allen Zwischenrufen zum Trotz muss wiederholt werden: mit unserer AHS im Bundesschulzentrum Feldbach gibt es bereits ein erfahrenes und startklares Team sowie attraktive Räume, und das ohne teure Ausbildungskosten.
Dieses Projekt der kränkelnden Tourismus-BHS zeigt keinen ideelen Bildungsansatz, und auch keinerlei pädagogische Erfahrung mit 10-14-Jährigen ist auszumachen. Wir sehen nur das Bedürfnis, den Drang der Bevölkerung nach höherer Bildung mit einer selektiven weil elitären Schulform gegen bare Münze erfüllen zu wollen. Chancengleichheit sieht ganz anders aus.
Für das Team IG SOS
Sprecher HR Mag. Dr. Josef Unger
Sprecherstellvertr. Margarethe Edlinger
AHS-Schuldebatte I Privates Gymnasium stößt auf wenig Gegenliebe
Stellungnahme Elternverein BORG Feldbach
Als Elternvereinsobfrau des BORG Feldbach, der bestehenden AHS-Oberstufe im Bezirk Südoststeiermark, möchte ich die medialen Berichte vom 24.05.2019 nicht unkommentiert stehen lassen und gehe am Beginn dieser Stellungnahme auf den Informationskern ein:
Die Tourismusschule Bad Gleichenberg (BHS) möchte eine schulartfremde AHS gemeinsam mit einer bezirksfremden Trägerschule (Weiz, Fürstenfeld, Graz, …) in dezentraler Lage als schulgeldpflichtige Privatschule errichten. So möchte man im Bezirk die langersehnte AHS-Unterstufe etablieren, obwohl eine AHS-Oberstufe vorhanden ist, an die man sinnvoller Weise andocken sollte.
Gleichzeitig wurde in den letzten Jahren immer wieder versucht, dem BORG Feldbach ein strukturelles Schwächeln unterzujubeln, doch das Gegenteil ist der Fall: Mit 16 Klassen in 4 Jahrgängen ab dem nächsten Schuljahr und großem Zulauf ist das BORG Feldbach die größte Schule im Bundesschulzentrum. Die Erfahrungen des Lehrkörpers mit 10-14 jährigen durch die bestehenden Kooperationen mit den Mittelschulen der Region machen das BORG Feldbach zur idealen Trägerschule für eine durchgehende AHS-Langform. All das kann man von der Tourismusschule, die sich in wenigen Jahren halbiert hat, nicht behaupten.
Die Wirtschaftskammer fordert die bestmögliche Förderung der jungen Generation und macht gleichzeitig als Träger dieser Schule die vielbeschworene Wahlfreiheit der Schule vom Blick in die Geldbörse abhängig. Der Begriff „Chancengleichheit“ ist hier wirklich fehl am Platz.
Was die Spatzen schon wochenlang von den Dächern gepfiffen haben, soll der Politik und den Bildungsverantwortlichen für die Region und die Steiermark unbekannt gewesen sein, wo doch schon dem Vernehmen nach intensiv an neuen Busfahrplänen gearbeitet werden soll? Welche anderen Abmachungen wurden oder werden unseriöser Weise noch getroffen?
Diese Vorgangsweise ist zumindest befremdlich – oder ist dies der „neue Stil“,
um „Gutes zu erwarten“?
Mag. Stefanie Rabl,
Elternvereinsobfrau für das BORG Feldbach
Tourismusschulen wollen ein privates Gymnasium
„Allianz“ zum Nationalrat




